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World of Dungeons / Palast / Ankündigungen / Grundsätzliches zum Rebirth   Thema geschlossen
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Beitrag Seiten: 1
herbert_



Barkladesh

Link zum Post: [post:13693736]

Hi,

wie alle wissen, wird es demnächst einen Rebirth geben. Im Rahmen dieser Rebirth-Aktion sind auch diverse Vorschläge von Spielerseite gekommen, die fordern, dass es nicht bei reinen Attributssteigerungen durch den Rebirth bleibt, sondern zusätzliche Fähigkeiten und Fertigkeiten ins Spiel kommen sollten.
Außerdem kursiert das Gerüch, dass auch neue Heldenklassen kurz vor der Fertigstellung sind.


Dazu einige grundsätzliche Infos:

Es ist nicht möglich, ein unendliches Spiel zu bauen. Wie in einem "normalen" Rollenspiel ist auch hier irgendwann einmal ein Ende.

Die Helden sind "so stark", dass es einfach keine "würdigen" Gegner mehr gibt. Irgendwann ist auch der "schwerste" Dungeon gepackt und irgendwann stehen auch keine neuen Fertigkeiten mehr zur Verfügung.
Dieser Zeitpunkt liegt zur Zeit spätestens im Stufenbereich 30 - 35 (eventuell 40).

Es ist nicht möglich, diesen Stufenbereich kurzfristig mit neuen Herausforderungen zu bestücken. Der Aufwand für einen "High-Level-Dungeon" ist sehr groß und neue Fertigkeiten und Gaben wollen nicht nur entwickelt sondern vor allem geprüft und ausbalanciert werden.
Das braucht Zeit. Außerdem ist auch der Bereich von Stufe 10 bis 30 durchaus noch "ausbaufähig" (z.B. durch neue Quests und neue Gegenstände).

Das führt dazu, dass wir uns entscheiden müssen. Entweder bauen wir verstärkt an "High-Level-Dungeons" die einigen wenigen "Alten Hasen" zur Verfügung stehen und sehr lange vom Großteil der Spieler gar nicht zu besuchen sind, oder wir versuchen dem Stufenbereich 10 bis 30 mehr "Tiefe" zu geben.

Wir haben uns für zweiteres entschieden, was dazu führt, dass es drei Möglichkeiten gibt:

1. Die Alten Hasen langweilen sich zu Tode, weil es einfach nichts neues mehr gibt. (wurde sehr einstimmig abgelehnt)
2. Ein Reset (wurde auch für nicht besonders geeignet angesehen, die Grunde wurden an anderer Stelle schon erläutert)
3. Der Rebirth. (für den wir uns dann letzendlich entschieden haben.

Der Rebirth hat aus meiner Sicht einen wesentlichen Vorteil. Er setzt dem Spiel ein Limit, gibt dem einzelnen Spieler bzw. der einzelnen Gruppe aber die Wahl, wann genau der "Neustart" erfolgen soll.
Auch die "nicht ganz so guten" Helden in einer Welt können die Runde weiter spielen und sind nicht durch einen Reset gezungen von vorne zu beginnen (und die High-Level-Dungeons, die wir alle so mögen, jemals zu Gesicht zu bekommen).

Das ist auch schon der Hauptzweck eines Rebirths, nicht mehr aber auch nicht weniger. Bei den neuen Attributssteigerungen für die Wiedergeborenen handelt es sich deshalb eben gerade nicht um Goodies, die den Rebirth-Helden einen wesentlichen Vorteil einbringen. Uns ist klar, dass ein oder zwei zusätzliche Attributspunkte kaum spielentscheidend sein werden. Das ist aber auch so gedacht, denn auch die Rebirth-Helden sollen mit den Neulingen konkurrieren können und (vor allem) umgekehrt. Genau aus diesem Grund wurde auf umfangreiche Fähigkeiten verzichtet.

Wir haben ausführlich über verschiedene Vorschläge diskutiert und sind letztendlich zu dem Ergebnis gekommen, dass wir aus Balancing-Gründen keine neuen Fertigkeiten/Fähigkeiten oder was auch immer zur Verfügung stellen. Die Attributssteigerungen geben eine gewisse "persönliche" Note, mehr aber auch nicht.
Der wesentliche Vorteil eines Helden, der schon mal "durch" war, ist sicherlich die Erfahrung und die Kenntnis des Spielsystems und der Dungeons. Das muß im Wettstreit mit den "Neulingen" genügen.

Zu den neuen Heldenklassen: Auch hier gibt es diverse Gerüchte und Vermutungen. Wahr ist, dass wir zur Zeit an verschiedenen Heldenklassen arbeiten. Diese werden aber noch mehrere Monate an Arbeit benötigen. Heldenklassen sind ein sehr sensibles Thema, da sie in Konkurrenz zu den 12 bestehenden stehen und wir keinen "Über-Supporter", "Über-Duellant" oder "Über-Magier" ins Spiel bringen wollen, der eine der bestehenden Heldenklassen "wertlos" erscheinen läßt.

Ich war seinerzeit dabei, als die ersten 12 Heldenklassen entstanden sind (ich bin u.a. Schuld am Gaukler ;)) und ich kann aus Erfahrung sagen, dass das Bauen nur der kleinste Teil der Arbeit ist. Balancing und Testerei sind sehr zeitaufwendig und wollen neben dem Alltagsgeschäft (Dungeons, Gegenstände, Bugs, Quests etc.) erledigt werden.
Bitte habt Verständnis dafür, dass es vorest keine neuen Heldenklassen geben wird und wir zur Zeit auch noch sehr sparsam mit Infos zu den geplanten Heldenklassen umgehen.

Ich hoffe, dass ich mit dieser Erläuterung ein wenig "Wind" aus der zum Teil sehr hitzigen Rebirth-Diskussion nehmen konnte.

Gruß und allen noch viel Spaß bei WoD

Herbert_

23.07.2006 13:31 Kommentieren
Bruder Tack



Barkladesh

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Weil ich das öfter gefragt wurde:

Niemand _muss_ den Rebirth machen. Du kannst deinen Helden weiterspielen, wenn du möchtest. Allerdings steigt er ab Stufe 40 nicht mehr auf. D.h. er erhält keine EP mehr und kann nicht mehr skillen. Sonst gibt es keine Einschränkung.

27.07.2006 12:10 Kommentieren
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