Varyabe'els Kinder

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einleitende Worte

Mit wem Varyabe'el seine Kinder zeugte, konnten die Gelehrten bisher nicht feststellen. Fest steht jedoch, dass jeder Gott des Akbethglauben über ein dunkles Pendant in der Unterwelt verfügt. Da bei einigen dieser Pendants die Namen noch unbekannt sind, werden diese dann als Abbilder bezeichnet. Leider sind einige der hier veröffentlichten Informationen noch unvollständig, wir werden es aber bei Gelegenheit (und mit eurer Hilfe) hoffentlich ergänzen.


die dunkle Götterfamilie

In dieser Auflistung werden die dunklen Götter in der gleichen Reihenfolge wie im Akbeth-Glauben aufgelistet, damit es den werten Lesern einfacher fällt die sich entsprechenden Pendants zu vergleichen.

Varyabe'el


Aselass

die Konfliktweberin

Beinamen: Säerin von Zwietracht und Kälte, Unheilbringerin

Heiliges Tier: (gift)Spinne

Heilige Farben: scharlachrot, purpur

Heilige Steine: Rubin, Amethyst

Sternbilder: Spinne, Distelblüte

Aufgaben der Kirche: Auflösung von Eheschließungen, Überwachen von Fremden, Zeugen von Dienern für Aselass

Heilige: Ireth Sawanet (Ehemalige Beichtpriesterin der Shaera in Helassingen. Nach über 180 nachgewiesen Fällen, enttarnt und hingerichtet durch einen unbekannten Inquisitor)

Diener: Die unschuldige Nenja

Wichtige Tempel: die Tempel der Göttin Aselass wurden in einer großen Aufräumaktion im Namen Akbeth's und Aiara's zerstört, ihre Gemeinschaft offiziell zerschlagen. Dennoch gibt es Gerüchte über heimliche Versammlungsorte, deren Standorte jedoch streng geheim gehalten werden.

Einfluss: Die hohen Priester der Aselass-Gemeinschaft bekleiden oft hohe Ämter in Dorfgemeinschaften, halten ihre Identität und ihre Zugehörigkeit zu Aselass jedoch streng geheim. In Ratspositionen sind sie in der Regel diejenigen die andere Mitglieder nach ihrem Willen beeinflussen und für Misstrauen und Streit untereinander sorgen. Auch sind sie diejenigen zu denen unzufriedene Ehemänner und -frauen gehen, wenn sie Beschwerden über ihre Partner haben. Nach einem großzügigen … Trinkgeld verschwinden diese Partner meist auf unerklärliche Weise oder erleiden schwere Unfälle während der Arbeit, die eine Fortführung der ehelichen Pflichten unmöglich machen. Kleinere Handlanger der Priester werden oft ausgeschickt, junge Frauen und Männer vor der Eheschließung zu verführen und zu entjungfern. Sollten sie Erfolg damit haben und nicht für ihre Vergehen gevierteilt werden, steigen ihre Chancen, in den Kreis der Hohepriester aufgenommen zu werden. Diese Ehre wird jedoch nur wenigen zuteil, da die meisten bei der Ausführung ihrer Aufgaben von zufällig in der Nähe weilenden Ratsmitgliedern und deren Novizen erwischt werden. Die Eheschließungen sind damit dennoch hinfällig, da Betrug am Partner ein schweres Vergehen ist.

Beschreibung: Aselass ist aus den Wirbeln des Chaos entstanden und wurde schnell zur ärgsten Feindin Aiara's, da es ihr ein perverses Vergnügen bereitet, die glücklichen Beziehungen, welche durch Aiara's Segen entstanden und verfestigt sind, zu zerstören. Gerne begibt sie sich selbst in ihrer Verkleidung als verführerische junge Frau an Ort und Stelle und verführt Mütter, Väter, Kinder, Angestellte. Sie zieht ihre Opfer auf ihre Seite und flüstert ihnen Geschichten von Misstrauen und Betrug zu, bis ein Familienmitglied wutentbrannt auf das andere losgeht und der Frieden zwischen ihnen unwiederbringlich zerstört ist.

Ihre Dienerin, die unschuldige Nenja, zählt mit ihrem namensgebenden unschuldigen aber dennoch verführerischen Äußeren zu den wichtigsten Dienern Aselass. Vor allem verlobte Jünglinge und frisch vermählte Ehemänner werden vor ihren Lügen gewarnt, wenn sie in kalten oder stürmischen Nächten um Obdach bittet, nur um des Nachts den Mann ihrer Wahl aus Dankbarkeit für seine Güte zu verführen und sich ihm anschließend hinzugeben. Kein anderer Diener der dunklen Götter würde es wagen, an den Glauben ihres größten Feindes zu appellieren um ihr Ziel zu erreichen. Selbst wenn sie versagt und keinen Einlass in das Haus Ihres Opfers erhält, hat sie ihr Werk vollbracht, denn schluchzend und vom Wetter gezeichnet, wird man sie am nächsten Morgen in einer Gasse in der Nähe eben diesen Hauses vorfinden, wo die Nachbarn sie wegen der ihr angetanen Grausamkeit bemitleiden und für sie Rache schwören.


Ferkjes

Der Erste

Beinamen: Die Naturgewalt

Einfluss: Die Anhänger dieser zerstörerischen Gottheit haben nichts übrig für die Vielfalt der Natur, ganz im Gegenteil! Sie sind es, die die Natur immer wieder zerstören und dafür sorgen, dass Wüsten und Steppen sich, soweit wie es den Anhängern möglich ist, ausbreiten. Desweiteren sind sie große Feinde der Nixen und Nymphen, sowie aller Wasserbewohner, da diese nach der Auffassung seiner Anhänger niedere Geschöpfe sind und kein Existenzrecht besitzen.

Beschreibung: Ferkjes erschien, ganz wie sein Vorbild Chausun, als erster der acht Kinder des Varyabe'el. Der Einfluss des Vaters bewirkte, dass Ferkjes einen tiefen Hass gegen das Wasser und seine Bewohner hegt, der soweit reicht, dass es in seinem Reich in der Unterwelt keinen einzigen Tropfen Wasser, der nicht verseucht ist, existiert. Regen, der Steine schmelzen lässt, tief violette Flüsse und keinen einzigen Wasserbewohner. Dazu eine weite trostlose Steppe mit einigen verkümmerten Pflanzen. So erschuf sich Ferkjey sein Reich, in dessen Mitte ein Vulkan steht, der seinen Thron beherrbergt. Sein Hass gegen das Wasser geht einher mit der Faszination der zerstörerischen Kraft von Wind und Wetter. So ist es keine Seltenheit, dass der eine oder andere Wirbelsturm, durch die, ohnehin schon gepeinigte Gegend, fegt.


Jerukias

Der Lauernde

Beinamen: Herr der Plagen

Tiere/Symbole: Heuschrecke, Ratte, Cascabella-Blüte

Farben: Giftgrün

Hauptsächlicher Einfluss: Zerstörung von Ernte durch z.B. Heuschrecken, die gierige Jagd und Giftpflanzen

Darstellung: Zecke

Diener: Kalmoth, die Gier im Nacken (Zecke); Surut, Herrin der Fliegen (Überbringerin der Gaben AvAs und Räuberin der Seele)


Einfluss: Jerukias findet nur wenige Anhänger unter den verderbten Wesen, aber wenn einer sich für diesen Dämon entschieden hat, so ist er ihm treu bis zu seinem Ende. Jerukias steht in erster Linie für die Zerstörung durch Tiere und Pflanzen. So wird ihm die Heuschreckenplagen die alle paar Jahrzehnte auftreten zugeschrieben. Ebenso wie wie alle parasitären Pflanzen und Tiere, die ihren Wirt erbarmungslos aussaugen, teilweise mit Krankheiten infizieren und immer tödlich sind. Ein weiterer Aspekt ist die gierige Jagd, bei der der Jäger nicht um der gesamtheit des Wildes jagen geht, sondern nur für einen Teil des Tieres, dessen Reste dann liegenbleiben und verwesen. Elfenbein- und Felljägern sagt man nach, dass sie einem Diener von Jerukias huldigen, auch wenn diese das vehement bestreiten. Ein Anhänger dieses dunklen Gottes kann mit seiner Hlfe ganze Landstriche in den Hungertod treiben. Auch die Giftpflanzen werden ihm zugeschrieben, die er schuf um Acres Werk zu spotten.

Beschreibung: Jerukias wird häufig als Zecke dargestellt und ganz selten als Mensch, der über und über mit Larven und Käfern übersäht ist. Manche behaupten sogar, dass diese Gestalt nicht übersäht ist, sondern gänzlich aus dem krabbelnden Getier besteht. Die wenigen Bilder aus geistigen Büchern, die auch nur die Priesterschaft zu sehen bekommt, zeigen ihn mit großen Schritten übers Land schreiten und dort wo sein Fuss die Erde berührt sterben die Menschen an Hunger und Krankheit. Wird er als Zecke dargestellt, so sitzt er meist im Nacken eines Jägers dessen Augen unnatürlich verdreht sind und dessen Mund vor Gier Speichel absondert.

"Der Herr der Plagen sendet wieder seine Diener aus, um die Welt zu bestrafen. Bestrafen für Dinge die nie getan wurden. Er, der sich mit ihm einläßt wird für seine Feinde zum Racheengel aufsteigen, doch wenn Jerukias befindet genug geholfen zu haben, wird er ihn holen" - verwirrtes Gebrabbel eines Bettlers kurz vor einer Ameisenplage in Sermankesh

"Kalmoth; Zecke, wird auch als Diener AvAs bezeichnet: Trifft man überall in Ezantho, springt von Büschen und kleineren Bäumen auf sein Opfer, um dann zum Nacken hinauf zu wandern und sich dort beim Haaransatz fest zu beissen. Kalmoth ist zu beginn nicht größer als ein Stecknadelkopf und wächst durch das Saugen auf bis zur siebenfachen Größe an (Wurde nur einmal vor über 200 Jahren beobachtet, normalerweise stirbt der Wirt wesentlich früher). Stirbt der Wirt, fällt diese Zeckenart aus der Leiche und kann je nach Sättigung mehrere Jahre überwintern. Überträgt eine tödliche Krankheit, die den Infizierten binnen kurzer Zeit in den Wahnsinn treibt. Dieser Wahnsinn zeigt sich dadurch, dass der Erkrankte zuerst bei Kleinigkeiten Besitzrechte einfordert und später nicht mal davor zurückschreckt zu Morden, um an andere Besitztümer zu gelangen. Je nach Wesenszug zeigt sich der Wahn auch unterschiedlich. Sehr häufig sind Jäger und sonstige Waldbewohner betroffen. Es wurde von einem Holzfäller berichtet, der einen heiligen Hain inmitten seines Heimatwaldes komplett abgeholzt hat." - Auszug aus dem Buch: Insekten - widernatürlich oder Götterwerk?


Hrutor und Gurnor

Siamesiche Zwillinge

Beinamen: Die Wut und Der Hass

Tiere: weiblicher Bär (Hrutor), Hyäne (Gurnor)

Farben: Braun (Hrutor), Schwarz (Gurnor)

Diener: Saralira, die verlorene Unschuld (Kind von Hrutor, dargestellt als kleines Mädchen in einem zerrissenen Kleid); Lujann, der Wahnsinn (Kind von Gurnor, dargestellt als Veiztänzer)

Einfluss: Hrutor und Gurnor besitzen nur einen Körper aber 2 Köpfe und 4 Arme. Hrutor ist Männlich und Gurnor ist weiblich. Sie sind eine wahre Missgeburt die immer im Streit mit sich selbst liegen. Hrutors Einfluss wirkt meist durch Saralira die durch die Reihen der Kämpfer zieht und durch einen Blick oder Kuss unbändige Wut entfacht. Manche behaupten sogar, dass Hrutor der Urspung der Berserkerwut ist, die Blind macht und weder Freund noch Feind erkennen läßt. Wer die Wut Hrutors in sich trägt ist verdammt andere ins Unglück zu stürzen, ohne zu erkennen was er anrichtet. Gurnor hingegen ist der blanke Hass und auch sie bedient sich ihres Kindes Lujann, der den Wahnsinn bringt. Während Hrutor wild und unbändig in seiner Wut ist, ist Gurnor kalt und berechnend. Ihr Hass ist gezielt und sie nutzt jede Möglichkeit hinterhältig und verschlagen zu sein. Einige Meuchlergilden verehren Gurnor, denn sie trifft ihr Ziel immer und ihre Opfer entkommen ihr nicht. Ein Gezeichneter der Gurnor trägt ihren Hass in sich und wird langsam gefühlsarm, je häufiger er sich ihrer Kräfte bedient. Man sagt auch, dass jene den Bösen Blick besäßen. Auf dem Schlachtfeld wirkt Gurnor selten direkt sondern meist nur durch ihr Kind, dass tanzend durch die Reihen aller Parteien rauscht und den Kämpfern den Wahnsinn bringt. Unsinnige Selbstmordkommandos sind oft ein Zeichen Lujanns. Aber auch die vielen geistig und seelich Kranken, die eine Schlacht hinterläßt sind meist ein Opfer von Gurnors Kind geworden.


Beschreibung: Hrutor und Gurnor werden ganz ihrem Wesen entsprechend als Mensch mit 2 Köpfen (manchmal auch als Bären- und Hyänenkopf) und 4 Armen dargestellt. Die beiden Köpfe werden so dargestellt, dass sie sich nicht ins gegenseitige Antlitz sehen können. Dies symboliiert, dass beide mehr oder weniger Blind sind in Bezug auf die Machenschaften des anderen und jeder für sich werkelt. Häufig behindern sie sich gegenseitig, worüber die Lebewesen Ezantohs wirklich froh sein können. Ständig ringen sie miteinander, jeder will die Oberhand über den Körper den sie beide bewohnen behalten. Allerdings gibt es auch Legenden, in denen es heisst, das beide kurzfristig zu einer Einigung kamen. Niemand kann erahnen zu welchen Taten sie Fähig sind, wenn sie vereint ans Werk gehen.

"Wie eine Welle wogte der Wahnsinn in ihren Gesichtern. Es schien als spränge er flink wie ein Wiesel von Kämpfer zu Kämpfer und keiner war gefreit davon. Mit grausen sehe ich noch heute das Schlachtfeld vor meinen Augen, wie sich Brüder die Schädel einschlugen und Feinde Seite an Seite gegen die eigenen Reihen wandten...." - Lodewig, Priester des Demosans


Vasse

Beinamen: Herr der Selbstüberschätzung, Meister der Schadenfreude

Heiliges Tier: Narzra (Lemminge)

Heilige Farben: bunt schillernd

Diener: Trunga der gnomische Narr

Einfluss: Wie Aves auch, ist Vasse auf dem Schlachtfeld zu finden, allerdings nicht als strahlender Anführer, sondern im Hintergrund. Vasse flüstert zum Beispiel den Anführern von Einheiten unsinnige Taktiken ins Ohr oder rät ihnen zu katastrophalen Aufstellungen. Schlachten, die unter dem Einfluss von Vasse stehen enden normalerweise in einem Desaster. Nirgends gibt es so viele Gefallene wie auf der Seite von Vasse. Er beeinflusst auch immer nur eine Seite, niemals beide. Aber er ist nicht nur im Kampfgeschehen zu finden. Selbst im alltäglichen Leben ist man vor seinen Einflüsterungen nicht gefeiht. Wenn sterbliche Wesen sich wirklich seltsam Verhalten oder volligen Unsinn erzählen, geschieht das oft durch den Einfluss von Aves Gegenspieler. Auch Schadenfreude und das laben am Unglück anderer gehört zu Vasses Einflussbereich. So kommt es auch, dass das Sprichwort "Des einen Unglück ist des anderen Glück" nur sehr selten Positiv aufgefasst wird. Menschen die nach diesem Sprichwort leben sind Vasse verfallen, meist ohne es zu ahnen. Trungar, sein Diener hingegen hat die Aufgabe die Irrgeleiteten bloß zu stellen und ihre Unzulänglichkeit breit zu treten. Meistens lockt er Unschuldige, deren Leumund untaldelig ist, durch Possen oder Neckerreien zum Schauplatz und lässt dann durch jene bezeugen, wie einfältig das Opfer von Vasse gehandelt hat. Manchmal tritt er aber auch selbst auf den Plan, je nachdem ob passende Zeugen in der Nähe sind oder nicht.

Beschreibung: Vasse wird häufig als winziges Wesen auf der Schulter eines "Opfers" dargestellt, mit unpassenden Proportionen, dass sich zum Ohr neigt und leise auf es einspricht. Manchmal wird er auch nur als Hand dargestellt mit einem Kreuzstab, an dem Fäden hängen (Marionette). Angeblich aber soll Vasse wie ein alter Mann in einer Gelehrtenrobe aussehen, mit weissem wallenden Bart und einem dicken Buch in der Hand, doch dies ist nicht bewiesen. Besonders die Zunft der Gelehrten wehrt sich gegen solche Behauptungen, würde dass doch ihren Berufstand in Verruf bringen. Trungar sieht wie aus wie ein Gnom, der so schillernd Bunt gekleidet ist, dass es schon in den Augen schmerzt. Er lächelt immer, selbst wenn man ihm Schmerzen zufügt ist er dazu gezwungen und dies ist auch die einzige Möglichkeit ihn zu erkennen.

.. und dann schickte er seltsamerweise die Schützen auf die linke Position, während der Quacksalber und der Priester ungeschützt vorne standen. Himbald, der Paladin wurde nach Hinten verwiesen, trotz seiner Proteste. Natürlich wurde die ganze Einheit aufgerieben, ich bin der einzige Überlebende. Meine Position war im Zentrum, ich hatte keinen Platz um meine Messerchen einzusetzen. Beinahe wäre ich auch drauf gegangen und ich hatte alles verloren was ich besaß. Daher sehe ich jetzt auch so Bunt aus.. musste mir auf dem Schlachtfeld Kleidungsstücke von den Gefallenen "ausborgen", schließlich gibt es nicht viele in meiner Größe... eine Schande ist das....


Lodren

Die Schmeichlerin

Beinamen: Herrin der Schmeichelei und der göttlichen Abkehr

Symbol: Giftschlange

Heilige Farben/Steine: Katzengold

Diener: Melron (schlechte Gaben, Engel in Schwarz mit gestutzten Flügeln)

Einfluss: Lodrens Anhänger sind diejenigen, deren Aufgabe es ist die Gläubigen von Akbeth zu verwirren oder sogar von ihrem Gott zu entfernen. Ihnen ist jedes Mittel recht und sei es eine neue Gottheit die sie dafür einführen müssen. Sie bedienen sich hauptsächlich dem Mittel der Einschmeichlung, indem sie ihrem Opfer alles Mögliche versprechen und einen Teil als Anzahlung sogar organisieren (mit Hilfe Lodrens und ihrer Diener natürlich). Am häufigsten versprechen sie Macht, Gold oder sonstigen Besitz, weltliche Güter die leicht zu beschaffen sind. Aber ganz ihrem Symbol entsprechend ist alles "geschenkte" mit Gift versehen. So kann es sein, dass derjenige der sich Macht wünschte gerade mal einen Tag seine neue Position inne hat, am nächsten Tag stirbt und für immer das Recht auf das göttliche Paradies verwirkt hat. Melron, der höchste Diener Lodrens wird als schwarzer Engel, teilweise mit gestutzten Flügeln, manchmal auch mit gebrochenen dargestellt. Er ist der Überbringer der Gaben bzw. Geschenke. Es obliegt ganz seiner Launen wie lange eines seiner Geschenke andauert. Einige Male hat er sich von schönen Damen bezirzen lassen und ihnen seine Geschenke ein ganzes Leben lang vermacht, denn gegenüber Schmeicheleien ist er nicht unempfänglich.

Beschreibung: Lodren wird normalerweise als Schlange dargestellt, die ihre Giftzähne ausgefahren hat und aus denen eine zähe Flüssigkeit tropft. Ihre Augen sind blicklos so als interesiere sie die Welt nicht, ausser um ihr Gift zu versrpühen und dabei ist es ihr egal in welche Richtung. Unter den Kindern Variabels ist sie diejenige, die innerhalb der Familie als Diplomatin auftritt wenn es zu Streitereien kommt (was nicht selten ist) und normalerweise beruhigt sie die Kontrahenten immer... zu ihrem Vorteil natürlich. In der Welt der Sterblichen agiert sie selten selbst, sondern überlässt die Arbeit ihren Anhängern und Melron. Nur bei wirklich wichtigen Persönlichkeiten lässt sie sich bereitwillig rufen.

"Nein, ich habe ihn nicht umgebracht, das war dieser Schlangenmensch! Ich schwöre es!... Ja, ich wollte seinen Posten haben, schon seit langer Zeit, aber ich habe keine Hand an ihn gelegt." "Wie erklärt ihr euch dann das Fläschen Gift, das ihr beim Alchimisten gekauft habt und man in eurem Haus gefunden hat?" "Ich habe kein Gift gekauft, man hat es mir untergejubelt!" "Soso, wie erklärt ihr, dass in der Hand des Toten ein Stück eures Ausgehrockes samt Knopf zu finden war? Dieser Knopf trägt euer Wappen und eure Insignien!" "Das weiss ich nicht, ich war nie bei ihm gewesen, so glaubt mir doch!" "Es hat eindeutig ein Kampf stattgefunden, krempelt bitte eure Ärmel hoch, damit wir sehen können ob ihr Kampfspuren tragt" "Natürlich.. hier.. wie ihr seht, kei... wie?...Ich verstehe das nicht!" Zwei Tage Später wurde Hillard von Dauenstein auf dem Marktplatz hingerichtet. Noch immer beteuerte er seine Unschuld, obwohl alle Beweise gegen ihn sprachen.


Vular

Beinamen: Verbotene Frucht, Herr der Finsternis

Tiere: Stechmücke

Farben/Steine: Schwarz, schwarzer Opal

Diener: Tirundir (Der unfreiwillige Verräter)

Einfluss: Vulars Einflussbereich ist recht groß, denn er kennt alle Geheimnisse und alles Verborgene. Er weiss alles und gibt sein Wissen auch gerne weiter, natürlich zu einem gewissen Preis. Leider neigt er dazu nicht alle Einzelheiten zu verraten, sodass ein verzerrtes Bild entsteht und häufig missinterpretiert wird. Wenn man nur die Hälfte der Wahrheit kennt, kann man sich kein klares Bild machen und dass ist genau die Absicht von Vular. Ganz anders sieht es bei denjenigen aus, die ihm verfallen sind. Jene werden mit Wissen förmlich erschlagen, sie sind seine Jäger die lohnende Opfer aufspüren und ihnen die frohe Kunde eines großen Gönners überbringen. Ist einmal das Interesse der Jäger geweckt, so gibt es kein Entkommen (Einzige ausnahme sind die Tempel der Götter). Vular kennt alle Verstecke und teilt sie seinen Anhängern bereitwillig mit. Alle seine Untergebenen können mit der Dunkelheit verschmelzen und sehen sogar in absoluter Finsternis. Der Diener Tirundir war einstmals ein Opfer Vulars und schmachtet nun sein Dasein in den unfreiwilligen Diensten seines Herren. Auch ihm wurden nur Halbwahrheiten mitgeteilt worauf er die falsche Entscheidung traf und letztendlich für den Schattenkönig (den Diener Merchtis) verantwortlich ist.

Beschreibung: Vular wird normalerweise als drei Augen in der Finsternis dargestellt, die weder leuchten noch Pupillen haben. Eine andere Variante ist die Darstellung einer Frucht, die noch nie auf Ezantoh gesehen wurde (zumindest natürlich gewachsen). Vular lässt sich nicht rufen, aber er erscheint ab und an in Albträumen und teilt auf diese Art und Weise sein verbotenes Wissen mit. Manchmal kündigt er somit auch seine Jäger an oder Tirundir. Tirundir wird als trauriger Elf dargestellt, der geblendet wurde und einen Dolch im Herzen stecken hat. Während Vulars Anhänger neue Opfer jagen, ist Tirundirs Aufgabe besondere Wesen, egal ob Mensch, Elf oder Zwerg, zu Verrätern zu machen. Er flüstert ihnen Halbwahrheiten ins Ohr, reicht ihnen den Dolch des Verrats oder verleiht ihnen die Zunge eines geschickten Lügners.

"Sillia, was hast du getan?" "Er hat seine gerechte Strafe bekommen, dieser Schuft! Und du wirst mit ihm gehen, mach dich bereit zu sterben." "Silia, ich bitte dich hör mir zu, es ist nicht so wie du denkst" " Nicht so wie ich denke? Du stolzierst in meinem Hochzeitskleid mit meinem zukünftigen Bräutigam herum und sagst mir, dass ich blind bin? Du Hure, es wird mir ein Vergnügen sein dein Blut mit dem seinen zu vermengen" ..... Man fand Silia, die Tochter des Barons neben der Leiche ihres Zukünftigen und dessen Schwester. Erst als man sie darüber aufklärte, dass sie die Schwester getötet hatte schüttelte sie ihre Zufriedenheit ab und begann zu weinen.....


Abbild von Rashon

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