Designer Gnom Barbar St.3
BarkladeshSpieler: Klarmeister Registriert: 28.03.2012 Link zum Post: [post:16706979]
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Archibald und Theobald von Fereanor sind zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihre Eltern, Freiherr Siegbald von Fereanor und Freifrau Heidrun von Fereanor haben sich zerstritten, als ihre beiden Söhne noch sehr jung waren. Das Zerwürfnis war so groß, dass Heidrun mit dem jüngeren der beiden, Theobald, in das Anwesen ihres Vaters geflohen ist, bevor sie schlussendlich ins nahegelegene Kloster zog.
Der kleine Archibald wuchs also alleine im Haushalt seines Vaters auf und wurde dort mit strenger Disziplin und den besten Lehrmeistern zu einem ehrbaren und aufrechten Stammhalter herangezogen, während der kleine Theobald in der Obhut seines Großvaters zu einem kleinen Rebellen heranwuchs, der sich von niemandem etwas sagen ließ.
Es kam, wie es kommen musste: Während Archibald mit und gegen seine Onkel und Vettern politische Ränke spielte und um die Gunst edler Damen warb, kehrte Theobald seinem zu Hause den Rücken und geriet auf die schiefe Bahn.
Das schicksalhafte Wiedersehen geschah ein paar Jahre später, nachdem Archibald den Auftrag bekam, einen Banditen, nämlich seinen Bruder, zu stellen und gefangen zu nehmen.
Bei der Konfrontation waren sich beide Brüder ebenbürtig, aber nicht nur das: Ihr Duell hatte eine fast schon poetische Symmetrie. Alle Beobachter waren sich einig: die beiden bekämpften ihr jeweiliges Spiegelbild. Archibald war erbost über das Geraune in der Menge und als er die Schaulustigen anbrüllte, dass er nichts mit einem ehrlosen Halunken gemein habe, nutzte Theobald die Chance und floh.
Von diesem Tag an verschrieb Archibald sein Leben dem Fechten. Sein Ziel war es, einen Fechtstil so überlegen und elegant zu erschaffen, dass ein Duell um die Ehre nicht wie ein langwieriger Tanz wirkt, der irgendwann durch einen Fehler sein Ende findet. Sein Ziel war das romantische Ideal einer einzigen großen Geste, die über Sieg oder Niederlage, Leben und Tod entscheidet.
Auch Theobald war alles andere als zufrieden mit einem so aufgeblasenen Schnösel verglichen zu werden. Er beschloss die heuchlerische Welt seiner hochwohlgeborenen Familie vollends hinter sich zu lassen und kämpfen zu lernen wie ein echter, einfacher Mann. Er zog von Taverne zu Spelunke, um sich dort in den Schlägereien alle Tricks und Gemeinheiten anzueignen, mit denen man so feine Pinkel wie seinen Bruder überraschen und aufs Kreuz legen kann.
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| Gestern 18:24 |
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